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Wir feiern 10 Jahre Tellerrand-ev
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Der Tellerrand e.V. beim 2. Ökomenischen Kirchentag

 
Der Tellerrand e.V. wird mit seinem Engagement das Bistum Aachen zum 2. Ökomenischen Kirchentag auf der Messe in München vertreten. Vom 12.Mai bis 16. Mai wird das "Urlaub für Bedürftige" Projekt des Tellerrand e.V. mit einem eigenen Messestand zu sehen sein.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einsegnung des neuen Tellerrandwohnwagens

 
 
 
 
 
 

Bedürftigen Familien Urlaub ermöglichen

Aachener Volkszeitung vom 17.04.2010

Herzogenrath. Familienurlaub, morgens zum Strand Sandburgen bauen, nachmittags eine Radtour und am Abend Grillen im Vorzelt. Davon können Familien, die von Hartz IV leben, nur träumen. Dass das nicht so bleibt und der Traum Realität wird, dafür sorgt der Verein «Tellerrand» der Pfarre St. Josef in Straß.
Seit vier Jahren ermöglicht er es seinen Mitarbeitern, die er gemeinsam mit der Arge qualifiziert, Urlaub im vereinseigenen Campingwagen an der niederländischen Küste zu machen. Die Idee hatte Hermann Knopik, der Vorsitzende des Vereins, beim Campingurlaub. «Wir haben seit vielen Jahren einen Wohnwagen in Renesse stehen. Als wir mal wieder oben waren, habe ich zu meiner Frau gesagt: Wir lassen es uns hier gut gehen, und unsere Leute, die es genauso bräuchten, können sich das nicht leisten», erzählt er. Ein Gedanke, der ihn zurück in den Alltag begleitet hat. Er überzeugte seine Vorstandskollegen, über Spenden einen gebrauchten Wohnwagen anzuschaffen, und schaffte es sogar, einen Campingplatzbetreiber in Renesse zu finden, bei dem sie zu akzeptablen Konditionen einen Stellplatz für ihren Wagen bekamen. Seitdem haben sich etliche Mitarbeiter dort ihren Urlaubstraum erfüllt.

Freude und Dankbarkeit der Mitarbeiter und ihrer Familien lassen den Tellerrand-Vorstand so manche Schwierigkeiten vergessen. «Das Angebot ist teuer und wäre ohne Spendenhilfe nicht realisierbar», wie Gemeindereferent Wilfried Hammers erklärt.

Da ist die Standgebühr, die sich der Verein bislang nur für die Vor- und Nachsaison leisten kann. «Eine Schande, dass das gerade in der Ferienzeit nicht klappt, aber das wären locker 3000 bis 4000 Euro mehr», bedauert Knopik. Da die meisten Mitarbeiter kein Auto haben, werden sie außerdem zur Küste gebracht und wieder abgeholt, was Zeit und Sprit kostet. Und nicht zuletzt wird jede Familie vor Ort mit Grundnahrungsmitteln versorgt, damit sie sich auch kleine Urlaubsextras wie ein Eis leisten kann.

Anfang des Jahres bahnten sich weitere Kosten an. Der alte Wohnwagen hatte Macken bekommen. Ersatz musste her. So warb der Verein unter dem Motto «Schon im Winter an den Sommer denken» um Unterstützung. Mit Erfolg: Nun wurde von dem gespendeten Geld Spenden (1700 Euro) und Vereinsmitteln ein neuer gebrauchter Wohnwagen angeschafft.

Wer das Projekt gerne unterstützen möchte, findet Infos und Kontakt unter http://www.tellerrand-ev.de bzw. direkt bei Hermann Knopik, 02406/ 5399

 

 

Wir schauen auch über den Tellerrand

Mit dieser Botschaft ist das Auslieferungsfahrzeug unserer Initiative seit einiger Zeit zusätzlich geschmückt.

Wie kam es dazu? Nun: Es gibt Menschen, die denken und handeln sehr eng und schauen nicht über ihren Tellerrand hinaus.

Andere wiederum verhalten sich gegenteilig. Sie lassen es nicht zu, daß eine lokale Frage gegenüber einer globalen ausgespielt wird und sehen die Anliegen gleichrangig und gleichberechtigt. Ein solch vernetztes Denken ist in unserer Pfarre St. Josef immer schon an der Tagesordnung und steht auch wie selbstverständlich bei unserem TELLERRAND auf der ethischen Agenda.

Deswegen kam unser Vorstand sehr schnell mit den MeßdienernInnen unserer Pfarre darin überein, unsere beiden Anliegen miteinander zu verknüpfen. Die Ministranten engagieren sich nämlich seit vielen Jahren mit dem Kampagnenträger MISSO in Aachen zusammen bei der großen Schutzengelaktion. Es geht hier um den Kampf gegen Kinderprostitution und Sextourismus auf der einen und im zweiten Schritt der Kampagne auch um das Thema „Kinder&Aids“. Der Verkauf fair gehandelter Mango-Produkte, den die Meßdiener regelmäßig abhalten und im Sommer das fair gehandelte Mango-Eis in der Herzogenrather Eisdiele Calvi tragen mit dazu bei, daß die Familien auf dem Land in vielen Staaten wirtschaftlich unabhängiger werden und die Kinder nicht mehr schrecklichen Menschenhändlern zum Opfer fallen.

„Engel würden Mangos essen“ titeln die Meßdiener häufig genug. Ja und so manches Mal hat es auch schon Mango-Produkte und Mango-Eis am Mittagstisch gegeben.

So paßt also zusammen, was zusammen gehört und die beiden sich überschneidenden Logos auf dem Transit sind Zeichen dafür und verkünden nun überall im Straßenverkehr in Herzogenrath und in der Region die Botschaft:

Wir schauen auch über den Tellerrand!

 

 

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KOCHEN WIE IN ALTEN ZEITEN


Das Nostalgie nicht nur die sehnsuchtsvolle Rückwärtsbewegung meint, sondern durchaus auch aktualisierbar ist,
beweist der Mittagstisch TELLERRAND in der Pfarre St. Josef in Herzogenrath-Straß auf ganz vorzügliche Art und Weise.
Denn der Trägerverein und sein ehrenamtlicher Vorstand haben sich gemeinsam mit den Mitarbeitern in der Küche überlegt,
als ihren Beitrag zum 100jährigen der Grundsteinlegung der Kirche über das gesamte nun begonnene Jubiläumsjahr hinweg einmal im Monat ein Mittagessen nach altem Rezept aufzutíschen.

 
 
Jeweils am ersten Mittwoch im Monat wird es ein Essen dieser Art geben und der besondere Clou dabei ist, daß das Rezept als Platzdeckchen gestaltet für jeden Gast nach dem Essen nach Hause mitnehmbar ist.
 
 
So läßt sich das Nostalgische nach einem Jahr des Sammelns immer wieder auch zu Hause "aufwärmen". Die Aktion startet am Mittwoch, 5. Dezember und angeboten wird dann eine sehr schmackhafte Kartoffelsuppe und zum Nachtisch ein süßer Quarkauflauf.
 
 
So kann man sich als Gast des Mittagstisches die Gründerzeiten der Kirche auf der Zunge zergehen lassen. Nach und nach werden die Rezepte auch auf der Homepage der Pfarre unter www.st-josef-strass.de nachzulesen und auszudrucken sein.
 
 
 
 
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Fünfjähriges Bestehen des Tellerrand

sehen Sie hier die Fotos  

Zu diesem Jubileum überreichte uns der Lions-Club
Aachen aquis granum ein gelben VW-Bully.
 
 
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Wir haben beschlossen unseren Unkostenbeitrag von
2,80 Euro auf 3,00 Euro zu erhöhen.

Es geht uns nicht darum, dass Essen teurer zu machen,
sondern wir möchten damit neue Mitglieder werben,
weil für Mitglieder das Essen bei 2,80 Euro bleibt.
Wir müssen gewährleisten, dass durch einen großen Mitgliederbestand der Vereinsvorstand ausgetauscht
werden kann, so dass, wie bisher, immer neue Ideen und
Vorschläge im Verein Frucht bringen.
Wir sind bestrebt, gerade jungen Menschen soziales Engagement und Verantwortung näher zu bringen.